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Was Google über dein Handy weiß – und wie du es änderst | livesponsible

Warum sollte dich das interessieren?

Du kennst das Gefühl: Du sprichst über ein Thema — und plötzlich passt die Werbung verdächtig genau dazu. Dein Handy weiß tatsächlich erstaunlich viel über dich: Wo du bist. Wann du schläfst. Wen du anrufst. Das ist in unabhängigen wissenschaftlichen Studien gemessen.

Was dein Handy über dich weiß

340× Datenmeldungen pro Tag im Ruhezustand (Vanderbilt 2018)
294,7 Mrd. $ Google-Werbeerlös 2025 — gebaut auf Nutzerdaten
1,3 Mio. Apps im Play Store mit Datenzugriff (Google, 2024)

Was dein Handy sammelt

Ein typisches Android-Smartphone sendet im Ruhezustand rund 340 Mal am Tag Daten an Google — Standort, Netzwerk, Geräteinformationen. Das fängt schon beim allerersten Einschalten an. Bevor du auch nur eine App geöffnet hast, überträgt ein neues Android-Gerät bereits die Gerätenummer (IMEI), deine SIM-Karten- und Telefonnummer, die WLAN-Kennung und deinen Standort.

Im Alltag kommen Standort, Kontakte, Suchverlauf, App-Nutzung, Sensordaten und — über Google Fotos — sogar biometrische Gesichtsprofile zusammen. Und vieles lässt sich in den Einstellungen nicht abschalten.

Wohin deine Daten gehen

Google hat 2025 rund 294,7 Milliarden Dollar mit Werbung verdient — fast alles datengetrieben. Das Tracking ist nicht Nebeneffekt, sondern Kern des Geschäftsmodells. 2024 befand ein US-Bundesgericht: Google ist ein illegales Monopol im Suchmarkt.

Was du dagegen tun kannst

Ein freies Betriebssystem (Custom ROM) ersetzt Android ohne Google-Dienste — oder mit kontrolliertem, abgeschottetem Google-Zugang. Das Ergebnis: dein Handy, nach deinen Regeln.