Was Google über dein Handy weiß – und wie du es änderst | livesponsible
Warum sollte dich das interessieren?
Du kennst das Gefühl: Du sprichst über ein Thema — und plötzlich passt die Werbung verdächtig genau dazu. Dein Handy weiß tatsächlich erstaunlich viel über dich: Wo du bist. Wann du schläfst. Wen du anrufst. Das ist in unabhängigen wissenschaftlichen Studien gemessen.
Was dein Handy über dich weiß
Was dein Handy sammelt
Ein typisches Android-Smartphone sendet im Ruhezustand rund 340 Mal am Tag Daten an Google — Standort, Netzwerk, Geräteinformationen. Das fängt schon beim allerersten Einschalten an. Bevor du auch nur eine App geöffnet hast, überträgt ein neues Android-Gerät bereits die Gerätenummer (IMEI), deine SIM-Karten- und Telefonnummer, die WLAN-Kennung und deinen Standort.
Im Alltag kommen Standort, Kontakte, Suchverlauf, App-Nutzung, Sensordaten und — über Google Fotos — sogar biometrische Gesichtsprofile zusammen. Und vieles lässt sich in den Einstellungen nicht abschalten.
Wohin deine Daten gehen
Google hat 2025 rund 294,7 Milliarden Dollar mit Werbung verdient — fast alles datengetrieben. Das Tracking ist nicht Nebeneffekt, sondern Kern des Geschäftsmodells. 2024 befand ein US-Bundesgericht: Google ist ein illegales Monopol im Suchmarkt.
Was du dagegen tun kannst
Ein freies Betriebssystem (Custom ROM) ersetzt Android ohne Google-Dienste — oder mit kontrolliertem, abgeschottetem Google-Zugang. Das Ergebnis: dein Handy, nach deinen Regeln.